
Staubfänger vermeiden und lüften
Je weniger „Staubfänger“ in der Wohnung vorhanden sind, desto besser. Zu vermeiden sind z.B. voluminöse Vorhänge und offene Möbel wie Bücherregale.
Glatte Bodenbeläge sind Teppichböden vorzuziehen und sollten regelmäßig feucht gewischt werden. Regelmäßiges Staubsaugen ist ebenfalls sehr wichtig, wobei der Staubsauger mit einem entsprechenden Filter ausgestattet sein sollte. Den Filterbeutel regelmäßig alle 2 Wochen wechseln.
Auch Polster, Vorhänge und Stofftiere sollten durch Waschen bei der Reinigung mit einbezogen werden. Möbel aus Glattleder sind Polstermöbeln generell vorzuziehen.

Sorgen Sie für ein milbenarmes Schlafzimmer
Halten Sie Ihr Schlafzimmer möglichst kühl und lüften Sie regelmäßig. Eine Raumtemperatur von weniger als 20 °C ist ideal. Zur besseren Belüftung sollte das Bett keinen geschlossenen Bettkasten aufweisen.
Wechseln Sie Ihre Bettwäsche einmal wöchentlich und waschen Sie diese bei mindestens 60 °C. Auch die Matratze sollte in regelmäßigen Zeitabständen gereinigt oder abgesaugt werden. Erneuern Sie Ihre Matratzen spätestens nach 8 Jahren.
Darüber hinaus wird die Nutzung sogenannter Encasings empfohlen. Diese milbendichten Überzüge für Allergiker umschließen vollständig Matratze und Bettzeug und verhindern so, dass Milben bzw. deren Kot in die Atemluft gelangen.
Eltern können vorbeugend einiges dafür tun, um das Allergierisiko für ihr Kind – auch bei familiärer Vorbelastung – zu verringern.
Das Stillen
Babys sollten in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten nach Möglichkeit ausschließlich gestillt werden. Dies gilt für Säuglinge mit und ohne familiärem Allergierisiko gleichermaßen. Dabei ist jede Art des Stillens wichtig. Auch Teilstillen ist wertvoll.
Während der Stillzeit sollten Sie sich selbst ausgewogen und nährstoffdeckend ernähren. Beikost, wie Saft, Brei und Gemüse, sollte frühestens ab dem vollendeten vierten Lebensmonat hinzukommen.
Potenziell allergene Lebensmittel im ersten Lebensjahr auszuschließen ist nicht sinnvoll. Im Gegenteil, der frühe Kontakt mit vielen verschiedenen Lebensmitteln ist wichtig, damit sich der Körper mit den Lebensmitteln auseinandersetzen kann und sich an sie gewöhnt.
Rauchen während der Schwangerschaft wie auch das spätere Passivrauchen des Kindes erhöhen das Allergierisiko, insbesondere das Asthmarisiko.
Weitere Tipps zur Vorbeugung finden Sie hier: Kindergesundheit: Allergierisiko mindern | kindergesundheit-info.de









